Filmpreise

Auch im aktuellen Festivaljahr werden wieder unermüdlich Filme von JurorInnen gesichtet, diskutiert und schließlich mit Preisen versehen. Die identities-Filmpreise anno 2011 sind:

Internationaler Jurypreis

[Keine Beschreibung eingegeben]Der INTERNATIONALE JURYPREIS - heuer dotiert mit € 1.000.— - wird für den besten Langfilm (Dokumentar- oder Spielfilm, Österreichpremiere) von einer Fachjury vergeben.

2009 ging der Jurypreis an Darling! The Pieter-Dirk Uys Story von Julian Shaw.

Eine Lobende Erwähnung ging an La Naissance des pieuvres (Water Lilies) von Céline Sciamma.


Publikumspreis

Der kreative Mitmachpreis für alle mit anschließender Auszählung und Entzifferung von tausenden aus- und angekreuzten, angemalten, durchgestrichenen, eingerollten, gefalteten und sonstwie verwuzelten Stimmzetteln ermittelte auch bei identities 2009 die Publikumsfavoriten in folgenden Kategorien: Bester Kurzfilm, Bester Dokumentarfilm, Bester Spielfilm, Bester Klassiker


Bester Spielfilm 2009: 20 Centimetros von Ramón Salazar
Bester Dokumentarfilm 2009: verliebt, verzopft, verwegen von Katharina Lampert und Cordula Thym
Bester Kurzfilm 2009: No Bikini von Claudia Morgado Escanilla



Kurzfilmpreis

Der SHORTIE AWARD (Kurzfilmpreis-Geldpreis) in der Höhe von € 500.-- wird heuer erstmals vergeben.

Er geht an das beim Publikum beliebteste Kurzfilmjuwel - also fleißig die Stimmzettel in die Boxen werfen, um den eigenen Favoriten zu prämieren.

Die Jury

[Keine Beschreibung eingegeben]Ina Freudenschuß hat Politikwissenschaften in Wien studiert. Sie beschäftigt sich seit Teenage-Tagen auf verschiedene Weisen mit der Repräsentation von Frauen und Sexualität in Popkultur und Politik und stand in Musik-Formationen wie „Skizze“, „Holly May“ und „Luise Pop“ auf der Bühne. Heute ist sie Ressortleiterin der feministischen tagesaktuellen Onlinezeitschrift dieStandard.at und bekam 2010 dafür den Journalistinnen-Preis „Die Spitze Feder“ verliehen, „weil sie es seit Jahren in der Berichterstattung über bzw. mit Frauen in sehr umfassender und nachhaltiger Weise schafft, die Emanzipationsfahne hoch zu halten“, so die Jury.

[Keine Beschreibung eingegeben]Willi Landl
Nach seinem Musikstudium in Linz war Willi Landl fünf Jahre in Hamburg als Mitarbeiter in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und als Sänger bzw. Gesangslehrer tätig. Seit 2003 in Wien als Sänger und ebenfalls Gesangslehrer unterwegs. Das Ergebnis sind zwei Alben unter eigenem Namen, die zwischen Kunstlied und Popsong in deutscher Sprache keine emotionale Nähe fürchten und trotzdem nie pathetisch sind, humorvoll aber nie komödiantisch, mitunter tiefgründig und doch niemals schwer. Zuletzt erschien 2011 „Rabatt – Anarchie – Pailletten“, das „mit Groove und mondänem Text ohne Angst vor Schlüpfrigkeit“ (Samir H. Köck, Die Presse) betört. www.willilandl.at

[Keine Beschreibung eingegeben]Clara Luzia
Von 1999 bis 2001 als Frontfrau von „Alalie Lilt“ ging Clara Luzia Maria Humpel ab 2006 eigene Wege. „Railroad Tracks“ war nicht nur ihr Debüt, sondern gleichzeitig auch der Einstand ihres eigenen Labels „Asinella Records“. 2008 gewann Clara Luzia beim Amadeus Award den Preis für den „FM4 Alternative Act des Jahres“. Nach „The Long Memory“ und „The Ground Below erschien im April 2011 ihr viertes Album „Falling Into Place“ – „...ein intelligentes Album (...), das mit seinem Publikum auf Augenhöhe kommuniziert, ein sympathisches Kleinod rarer Güte.“ (Karl Fluch, Der Standard), www.claraluzia.com


Der INTERNATIONALE JURYPREIS wird am Abschlussabend, am Sonntag, den 12. JUNI 2011 um 22 Uhr im Filmcasino bekanntgegeben.

 

identities Filmpreise 1996-2009

identities 2009
Internationaler Jurypreis
Darling! The Pieter-Dirk Uys Story
Regie: Julian Shaw, Australien 2009

Publikumspreis
Bester Spielfilm
20 Centimetros
Regie: Ramón Salazar, Spanien 2008

Bester Dokumentarfilm
verliebt, verzopft, verwegen
Regie: Katharina Lampert, Cordula Thym, A 2009

Bester Kurzfilm
No Bikini
Regie: Claudia Morgado Escanilla, CAN 2008

identities 2007
Internationaler Jurypreis
Bubot Niyar (Paper Dolls)
Regie: Tomer Heymann, Israel/CH 2006

Publikumspreis
Bester Spielfilm
The Bubble
Regie: Eytan Fox; Israel 2007

Bester Dokumentarfilm
Bubot Niyar (Paper Dolls)
Regie: Tomer Heymann, Israel/CH 2006

Bester Kurzfilm
Godir Gestir (Family Reunion)
Regie: Isold Uggadóttir, Island 2007


identities 2005
Internationaler Jurypreis
Bester Spielfilm
Cachorro
Regie: Miguel Albaladejo, Spanien 2004

Bester Dokumentarfilm
Katzenball
Regie: Veronika Minder, Schweiz 2004

Publikumspreis
Bester Spielfilm – ex aequo
Lalecet al hamaim (Walk on Water)
Israel 2004, Regie: Eytan Fox
Lapsia ja aikuisia – Kuinka niitä tehdään? (Producing Adults)
Finnland/Schweden 2004, Regie: Aleksi Salmenperä

Publikumspreis
Bester Dokukmentarfilm – ex aequo:
Brother Outsider: The Life of Bayard Rustin
USA 2002, Regie: Nancy Kates, Bennett Singer
Du ska nog se att det går över (Don’t You Worry, It Will Probably Pass)
Schweden 2003, Regie: Cecilia Neant-Falk
Katzenball
Schweiz 2004, Regie: Veronika Minder

Bester Kurzfilm
Hoi Maya
Schweiz 2004, Regie: Claudia Lorenz


identities 2003

Internationaler Jurypreis
Bester Langfilm:
Tunten lügen nicht
D 2002, Regie: Rosa von Praunheim

Lobende Erwähnung
Tani tatuwen piyabanna (Flying with One Wing)
Sri Lanka 2002, Regie: Asoka Handagama

Femmedia Preis
Bester Spielfilm
Tani tatuwen piyabanna (Flying with One Wing)
Sri Lanka 2002, Regie: Asoka Handagama

Bester Dokumentarfilm
The Odds of Recovery
USA 2002, Regie: Su Friedrich

Femmedia Preis
Bester Kurzfilm
D.E.B.S.
USA 2003, Regie: Angela Robinson

Publikumspreise
Bester Spielfilm
A mi madre le gustan las mujeres (My mother likes Women)
Spanien 2002, Regie: Daniela Feierman, Inés Paris


identities 2001

Internationaler Jurypreis
Bester Langfilm
But I’m a Cheerleader
Regie: Jamie Babbit

Internationaler Jurypreis - Lobende Erwähnung
Bester Spielfilm
Zurück auf Los!
Directed by Pierre Sanoussi-Bliss

Femmedia Award
Bester Spielfilm
But I’m a Cheerleader
Regie: Jamie Babbit

Best Documentary Film
Living with Pride: Ruth Ellis @100
Regie: Yvonne Welbon

Best Short Film
Forbidden Fruit
Regie: Sue Maluwa-Bruce

Best Animation Short Film
Candy Kisses
Regie: Allyson Mitchell

Publikumspreis
Best Feature Film
Pourquoi pas moi?
Directed by Stéphane Giusti

Best Short Film
Gelée Précoce (Early Frost)
Regie: Pierre Pinaud


identities 1998
Publikumspreis
Bester Spielfilm
High Art
Regie: Lisa Cholodenko

Best Short Film
Une robe d’été (A Summer Dress)
Regie: François Ozon

Bester Dokumentarfilm
Love Story
Regie: Catrine Clay


identities 1996

Publikumspreis
Bester Spielfilm
The Watermelon Woman
USA 1995, Regie: Cheryl Dunye

Publikumspreis Innsbruck
Bester Spielfilm
Man of the Year
USA 1995, Regie: Dirk Shafer

Publikumspreis Wien
Bester Spielfilm
Madagascar Skin
GB 1995, Regie: Chris Newby

Publikumspreis Wien
Bester Kurzfilm
Trevor
USA 1995, Regie: Peggy Rajsky

Publikumspreis Innsbruck
Bester Kurzfilm
½ Frösche ficken flink
GB 1994-96, Regie: Hans Scheirl

Publikumspreis Wien
Bester Dokumentarfilm
The Celluloid Closet
USA/D/GB 1995, Regie: Rob Epstein, Jeffrey Friedman













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