Mów mi Marianna  (Call Me Marianna)
Karolina Bielawska
Polen 2015, DCP, Farbe, 75 Min., OmeU

Karolina Bielawska und Marianna Klapczynska sind angefragt

Premio Zonta Club Award – Locarno Film Festival
Best International Film Award – Docaviv Intl Doc FF Tel Aviv
New Talent Award to Best Film of Debuting Directors – DocsBarcelona Intl Doc FF
Charles E. Guggenheim Emerging Artist Award - Full Frame FF, Durham, North Carolina
Chicago Film Critics Award – Polish FF in America 2015, Chicago
Hollywood Eagle Documentary Award – Polish FF, Los Angeles
Main Prize of DOCU/RIGHT Competition – Docudays UA, Kiev
Golden Horn for “Best Film”, “Audience Award”, “Award for Remarkable Social Awareness”, Award for “Best Documentary Film Producer” – Krakow Film Festival
Grand Prix Golden Centaur – Message to Man Intl FF, Petersburg
Press Jury Award – Message to Man Intl FF, Petersburg
Best Documentary – Queer Lisboa FF
Polish Film Association Award – Man in Danger FF, Łódź
Audience Award – Watch Docs Intl FF, Warsaw
New Eye for Best Director - Przezrocza FF, Bydgoszcz
Golden Fish for Best Film – Insko Summer FF
Best Feature Documentary Award – Prowincjonalia FF
Audience Award – Gdansk Doc FF

Eine zarte und beinahe intime Dokumentation […], bei der man von den ersten Minuten an mit Marianna mitfiebert, ihren Schmerz, aber auch ihre Freude spüren kann. Margarethe Padysz, filmrezensionen.de
Call Me Marianna is a lesson of courage and dignity. Franck Finance-Madureira, Clap!Mag
A spirited documentary not only because of its topic but also because it is an extremely insightful portrait of the protagonist. Call Me Marianna is a picture of ultimate sensitivity and respect for a fellow human being. Andrzej Wajda, Oscar Lifetime Achievement Laureate

„Warum rufst du an?“, fragt eine erschöpfte Frauenstimme am Telefon, als Marianna zusammengekauert auf ihrer Couch im engen Zimmerchen hoffnungsvoll und erschrocken zugleich ihr Handy ans Ohr presst. „Einfach so, einfach als Mensch... schließlich habe ich heute Geburtstag“, entgegnet sie mit schon leicht zitternder Stimme. Die Telefonleitung vermag die Entfernung zwischen den beiden nicht zu nivellieren. Die Frauenstimme ist Mariannas Mutter, die auch in diesem Telefonat Marianna kontinuierlich als Wojtek anredet.
Marianna ist eine große Frau Mitte 40. Vor kurzem hat sie ihre Eltern verklagt, um eine geschlechtsangleichende Operation durchführen zu können. Von ihrer Mutter entfremdet, mit ihren besten Freund_innen nur in losem Kontakt, sucht Marianna Zuflucht bei einer Theatergruppe, mit der sie ein Stück einübt, das auf ihrer Geschichte basiert. Während der Tag ihrer Operation näher rückt, entwickelt sich eine zarte Romanze zwischen ihr und einem älteren Herrn. Aber die Angst bleibt, das zu verlieren, was ihr am meisten bedeutet – ihre Familie. Marianna ringt mit der Frage: Welches Opfer muss ich bringen, um ich selbst sein zu dürfen? Eine bewegende Hommage an die freie Wahl der eigenen Identität. (Filmfest Hamburg 2015)

Karolina Bielawska
geboren 1978 in Zakopane, Polen, absolvierte die Andrzej Wajda Master School für Filmregie in Warschau und studierte an der Krzysztof Kieślowski Radio und TV Fakultät der Schlesischen Universität Katowice. Mów mi Marianna ist ihr Langfilmdebüt.

Filmografie (Auswahl): Mów mi Marianna (Call Me Marianna, 2015), Warszawa do wzięcia (Warsaw Available) – Ko-Regie zusammen mit Julia Ruszkiewicz (2009), Bielinskiego 6 (2005).
Kurzfilme: Koniec lata (The End of Summer, 2007), Hotel (2005), Młoda Para (Just Married, 2005), Ricardo Wadowski (2004).

KATEGORIE:
PROGRAMMSCHIENEN:
16.06. 20:00 / Metro Kino Historischer Saal

REGIE:
Karolina Bielawska

Buch: Karolina Bielawska.
Kamera: Kacper Czubak.
Schnitt: Daniel Gasiorowski.
Musik: Antony and The Johnsons, Natalia Fiedorczuk.
Mit: Mariusz Bonaszewski, Marianna Klapczynska, Katarzyna Klapczynska, Jowita Budnik.

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