First Girl I Loved
Kerem Sanga
USA 2016, DCP, Farbe, 91 Min., OF mit auditiven deutschen UT – Österreich-Premiere

Präsentiert in Zusammenarbeit mit Ausgesprochen!

Audience Award „Next“ – Sundance Film Festival 2016

Sexual disorientation in high school makes for movie brilliance. Peter Howell, Toronto Star
First Girl I Loved is a delightful, contemporary perspective on the first jitters of new romance and the age-old heartbreak of love. Sundance Film Festival
A woozy and wonderful queer teen romance … Dylan Gelula gives a revelatory performance in a film that suggests we’re in for a new wave of teen cinema. David Ehrlich, IndieWire
A sensitive exploration of sexual identity …. First Girl I Loved is a sophisticated and complex teenage coming of age story. Katie Walsh, The Playlist
An earnest and sweet look at burgeoning love… First Girl I Loved never gets bogged down in melodrama. It’s a kind film – heartfelt and empathetic. Tommy Cook, Collider
Dylan Gelula is – there’s no other word for it – a revelation… Michael Dunaway, Paste Magazine

Die siebzehnjährige Anne, eigenwillig, wortkarg, Typ „Cool Nerd“ mit Vorliebe für Bikes und Computergrafik (Dylan Gelula aus The Unbreakable Kimmy Schmidt) lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter. Mit ihrem besten und einzigen Freund Clifton ist sie in der Schuljahrbuch-AG und covert dafür auch das Softball-Team. Zwischen Sasha (Brianna Hildebrand aus Deadpool), der attraktiven Leaderin des Teams und Anne funkt es ziemlich offensichtlich gleich beim ersten Aufeinandertreffen (einem von Anne erfundenen, unbedingt notwendigen „Interview“), und schnell entwickelt sich eine aufregende erste Verliebtheit… Anne ist versucht, Clifton davon zu erzählen. Der hatte sich aber mehr als Freundschaft erhofft, reagiert feindselig auf die Neuigkeiten und funkt ordentlich dazwischen. Und so einfach ist es dann mit der ersten Liebe auf dem Schulhof, in der Familie und vor allem in der Öffentlichkeit vor der Freund_innen-Clique auch nicht: Der Druck scheint von überall zu kommen, auch vom eigenen, überforderten Gewissen. Mitten in diesen Gedanken- und Gefühlsturbulenzen versuchen Anne und Sasha, sich selbst und ihre Sexualität zu entdecken.

Autor und Regisseur Kerem Sanga gelingt es in First Girl I Loved einfach großartig, das Leben an der High School einzufangen und zu zeigen, wie es ist, sich als Teenager zu verlieben. (Justin Gerber, Consequence of Sound)

First Girl I Loved ist mehr als eine Coming-of-Age-Story. Sangas Art und Weise, die Beziehung der beiden Mädchen zu erzählen, spricht ganz subtil den Teenager in uns an. Es gibt extrem lustige Szenen, in denen Anne und Sasha mit falschem europäischem Akzent über das Rauchen scherzen. Gleichzeitig offenbaren viele Momente, wie verwirrend es ist, ein Teenager zu sein. Spannend auch, dass der Film auf eine traditionell narrative Struktur verzichtet – ein Grund mehr, sich ihn anzuschauen. (slugmag.com)

Kerem Sanga
studierte Mathematik an der University of Texas in Austin. Er war Autor, Produzent und einer der Darsteller von Stoner (2009). Sein Langfilmdebüt Trigger Finger erschien 2011, The Young Kieslowski gewann 2014 den Publikumspreis beim Los Angeles Film Festival.

KATEGORIE:
PROGRAMMSCHIENEN:
15.06. 20:00 / Filmcasino

REGIE:
Kerem Sanga

Buch: Kerem Sanga.
Kamera: Ricardo Diaz.
Schnitt: Shane Hazen.
Mit: Dylan Gelula, Brianna Hildebrand, Mateo Arias, Pamela Adlon, Tim Heidecker, Cameron Esposito.

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